Ein Abenteuer geht zuende

Einmal Weltwärts und zurück. Jetzt bin ich beim zurück angelangt. Mein Jahr in Sambia ist vorbei und ich bin wieder sicher in Deutschland gelandet.Vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung und beim Lesen meines Blogs, das hat mich immer motiviert weiter zu schreiben.

Unsere Projekte werden von vier neuen Freiwilligen weitergeführt, mit welchen wir jetzt zum Schluss auch eine Woche Handover hatten, um Ihnen alles genauestens zu zeigen und zu erklären. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Susann, Conni, Niklas und Fabian das auch gut meistern werden. Wer die Projekte weiter verfolgen möchte kann das auf ihren Blogs machen:
Susann – Simoonga, Girls in Action: 7760kilometer.jimdo.com
Fabian – Simoonga, Fußballteams: fabian-in-sambia.jimdo.com
Conni – Acaicia, Girls in Action: connyinsambia.wordpress.com
Niklas – Acaicia, Sport in Action: niklas-in-sambia.jimdo.com

Ingesamt schaue ich auf ein unglaublich wichtiges Jahr für mich zurück. Ich habe so viel gelernt und konnte gleichzeitig viel vermitteln. Es gab so zahlreiche tolle Momente, mit liebevollen und herzensoffenen Menschen, die Sambia zu meinem zweiten Zuhause machen. Auch wenn wir zwischendurch mit einigen Problemen zu kämpfen hatten und man teilweise kurz vorm verzweifeln und am nächsten Tag in den Flieger steigen war, bekam man trotzdem immer wieder die Kraft weiterzumachen und es hat sich gelohnt. Am Ende bleiben alle unbezahlbaren Erfahrungen und Erinnerungen, die man in diesem Jahr gesammelt hat.

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Präsidentschaftswahl

Letzte Woche wurde in Sambia ein neuer Präsident gewählt. Was in dieser Zeit so in dem Land passiert ist wollte ich euch noch kurz berichten.
Ich fange am besten ein paar Monate vorher an. Jeden Tag fuhren Autos geschmückt mit Plakaten, Fahnen und meistens vielen Menschen auf der Ladefläche durch die Stadt, spielten Lautstark Musik und worben für ihre Partei. Es gab extra Wahlsongs die eigentlich den ganzen Tag in der Stadt gespielt wurden. Ganz besonders viel Freude war es wenn man jeden zweiten Tag von diesen morgens um vier geweckt wurde, weil gerade solch ein Auto durch die Straße fuhr.

In der Phase vor den Wahlen gab es außerdem so genannte „Ralleys“. Das sind Werbeveranstaltungen von den Parteien, wo dann Musik gespielt wird und die Kandidaten für sich Werben. So war der alte Präsident Edgar C Lungu und sein größter Konkurrent Hakainde Hichilema jeweils einmal in der Stadt. Bei den Veranstaltungen ist mir vor allem aufgefallen, dass die Kandidaten gar nicht viel für sich werben sonder eher gegen den anderen. Nach dem Motto „wer den anderen besser schlecht machen kann gewinnt“.
Die Wahlen selbst waren dann am 11. August 2016. Wählen konnte jeder der über 18 ist. Dann brauchte man seine ID und seine Voterscard. Für die Präsidentschafzswahl standen 9 Kandidaten zur Auswahl. Es war aber vorher klar dass es ein knappes Rennen zwischen Amtsinhaber Edgar C Lungu von PF und Hakainde Hichilema von UPND geben wird. Um die Wahl für sich Zugewinnen brauchte der Gewinner sogenannte 50+1 Stimmen des Landes, also mehr als die Hälfte.

Am Wahltag konnte von 06-18 Uhr gewählt werden. Ich hab es ein bisschen im Radio verfolgt und konnte nur lachen als ich hörte das diverse Leute um 03 Uhr morgens zu den Wahllokalen gingen und um diese Uhrzeit schon Schlangen vor den Türen waren. Am Morgen gab es Berichte von mehr als 10 km langen Schlangen oder 60 kürzere Schlangen vor einem anderen Wahlbüro. Und das obwohl es so viele Wahlstationen in der Stadt gibt. Wenn man nicht gerade bei den Wahllokalen war, war die Stadt wie ausgestorben. Geschäfte geschlossen, keine Autos oder Menschen auf der Straße wie man es sonst gewohnt ist.
Nach den Wahlen lief auch alles weiter ruhig zu. Die Ergebnisse wurden nach und nach von allen Regionen bekannt gegeben und das knappe Ergebnis bestätigte sich. Auffällig war, das Hakaine Hischilema meistens die Regionen im Westen und Süden gewann und Edgar C Lungu in Lusaka, Copperbelt und im östlichen Sambia. Beides die Regionen wo die Kanidaten auch herkommen. Der Prozess des Auszählens ging bis Montag Mittag. Dann wurde der neue Präsident Edgar C Lungu verkündet. Von da an war der Lärm zurück in der Stadt. Innerhalb von Minuten war die Stadt voll mit Menschen die lautstark durch die Straßen fuhren und feierten. Bei uns in Livingstone lief aber alles friedlich ab und ich habe keinerlei gewalttätige Zwischenfälle mitbekommen. In der ein oder anderen Stadt kann man das leider nicht sagen.  Am Dienstag hatte sich dann aber auch alles wieder gelegt und der normale Alltag kehrte zurück.

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Titus Cup 2016

Vergangenen Samstag haben wir den Titus Cup ausgerichtet. Dieser war ein Memorial Turnier für Titus, einen der SoS Spieler, welcher bei einem Autounfall verunglückt war. Gleichzeitig konnten wir noch mal alle unsere Fußballteams zusammen bringen.

Das Turnier war geplant mit den Altersgruppen u10, u14, u17 und Girls mit je vier Teams. 8 von den 16 Teams waren dann schon von uns aus Simoonga, Mukuni und SoS. Auch drei Teams aus Zimbabwe waren bei der Planung dabei, doch leider haben wir dort nach zwei Stunden warten den Anruf bekommen, dass sie es nicht schaffen, da sie an der Grenze nicht durchgelassen werden.

Mit etwas Verspätung und ein paar Umstrukturierungen im Zeitplan konnten wir dann aber anfangen und alle Spiele gingen zügig hintereinander weg, sodass wir am frühen Nachmittag fertig waren.

Es war auf jeden Fall ein schönes und faires Turnier und die Kinder hatten Spaß. Für die SoS Spieler war es außerdem ein guter Event um noch mal ihrem Freund zu gedenken.

Die Siegerteams:

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Abschied in Simoonga

Jetzt ist die Zeit gekommen wo das Jahr fast um ist. Letzten Donnerstag hatten wir unseren letzten Tag in Simoonga.

An dem Tag haben wir ein Lehrer gegen Schüler Turnier veranstaltet. Gespielt wurde Volleyball und Fußball und alle hatten zwimlich viel Spaß. Neben den Spielen hat der Chor noch zwei Lieder gesungen, die Culture Gruppe hat traditionelle Tänze vorgemacht und und der Eco Club hat auch etwas präsentiert.Lucas, ich und die Studentteacher, die dieses Term ausgeholfen haben wurden noch verabschiedet und wir konnten auch ein paar Worte an die Schule richten.

Es war ein schöner Abschluss für uns und auch für die Kinder zum Termende.

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